Kommunalarchäologie in Deutschland

 
Kommunalarchäologien in Deutschland, Abb.: Verband der Landesarchäologen

 

Der Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland schreibt zur Kommunalarchäologie in Deutschland:

 
„In nahezu allen Bundesländern wird die staatliche Bodendenkmalpflege, die von den Landesämtern für Archäologie und Denkmalpflege vertreten wird, durch eine  kommunale Bodendenkmalpflege ergänzt, die bei den Städten und Landkreisen angesiedelt ist. Die dort hauptamtlich tätigen Kommunalarchäologen unterstützen die staatlichen Archäologen ganz maßgeblich. Die Stärke der Kommunalarchäologien beruht auf Ihrer Präsenz vor Ort. Oft nehmen sie die Aufgaben der Unteren Denkmalschutzbehörden war.
 
Sie sind in denkmalrechtliche Erlaubnisverfahren und in die Bauleitplanung eingebunden und machen dort die Belange der Bodendenkmalpflege geltend. Kommunalarchäologen stellen einen wichtigen Ansprechpartner für ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger sowie für Heimat- und Geschichtsvereine dar. Sie tragen erheblich zur Erhaltung und Erforschung von Bodendenkmalen bei und leisten bei der Vermittlung von archäologischem Fachwissen einen wichtigen Beitrag.
 
Derzeit sind in Deutschland etwa 80 Archäologinnen und Archäologen als Kommunalarchäologen tätig. Besonders starke Kommunalarchäologien haben sich in den Bundesländern Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen entwickelt.“
 
 
Kommunalarchäologie ...
 
 
 ... gibt es in 11 Bundesländern:     
... und viele Kommunal-, Kreis- und Stadtarchäologen arbeiten mit 
archäologischen Arbeitskreisen oder Fördervereinen archäologischer Museen zusammen !
 - Baden-Württemberg
   5 Ämter
 - Bayern         
 17 Ämter
 - Brandenburg
   7 Ämter
 - Hessen        
   6 Ämter
 - Mecklenburg-Vorpommern
   6 Ämter
 - Niedersachsen
 26 Ämter 
 - Nordrhein-Westfalen         
 12 Ämter
 - Saarland
   2 Ämter
 - Sachsen
   1 Amt
 - Sachsen-Anhalt   
   1 Amt
 - Thüringen
   3 Ämter  
 
... und nicht in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein  -  Berlin, Bremen und Hamburg als „Stadtstaaten“ bleiben unberücksichtigt.
   

 


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